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| Als Haglundferse bezeichnet eine knöcherne Ausbuchtung an der Rückseite des Fersenbeines im Bereich der Ansatzstelle der Achillessehne. Die Achillessehne wird dadurch an ihrem Ansatz nach hinten gedrängt und einem Gegendruck des Schuhwerks ausgesetzt, was Schmerzen verursacht. In der Regel ist diese Erhabenheit angeboren. Durch drückendes Schuhwerk und eine dadurch verstärkte Reizung der Knochenhaut kann diese in ihrer Größe zunehmen und vermehrt Schmerzen bereiten. Durch die Schwellung und Entzündung des Schleimbeutels, der zwischen dem Fersenbein und dem Achillessehnenansatz liegt werden die Schmerzen noch vergrößert. |
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| Zuerst werden konservative Therapiemöglichkeiten angewendet. Dazu gehören Einlagen, hinten offenes Schuhwerk, eine vorübergehende Absatzerhöhung zur Entlastung der Achillessehne, die Elektrotherapie, Ultraschall, Stoßwellentherapie oder auch lokale Salbenanwendungen. Sind alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft, kann die Haglundferse operativ behandelt werden. Mit einer Operation meist in arthroskopischer Technik (Schlüsselloch-Chirurgie) wird der Knochensporn im Bereich vom Ansatz der Achillessehne abgetragen. Die Operation bedingt üblicherweise 2 bis 4 Tage stationären Aufenthalt. Das Tragen einer Unterschenkelschiene bzw. eines Gipses über einen Zeitraum von mehreren Wochen ist mit diesem Verfahren im Vergleich zur der offenen Operation meist nicht mehr notwendig. |
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