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| Arthrose (der Verschleiß von Knorpelsubstanz) ist eine Erkrankung, die jährlich Millionen Menschen betrifft. Ihre Ursachen sind vielfältig z.B. Beinachsabweichungen, genetische Faktoren, Belastung, Verletzungen, natürlicher Verschleiß, Stoffwechselerkrankungen, Körpergewicht u.a. Der Grund für alle Symptome der Arthrose sind die Abnahme, bzw. das völlige Aufbrauchen der Knorpelschichten an Oberschenkelrolle und Unterschenkelplateau, vergleichbar mit dem Verlust des Gummis am Autoreifen. |
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| Bei großflächigen Knorpelschäden wird meist auf eine Knieprothese zurückgegriffen. Hier kann nicht mehr mit modernen Knorpelverfahren behandelt werden und die Schmerzen sind dauerhaft. Ersetzt werden nur die Gelenkanteile, die von der Arthrose betroffen sind. Darum unterscheidet man auch prinzipiell verschieden Prothesentypen. Bei einem kompletten Oberflächenersatz ist eine relativ lange Nachbehandlung erforderlich, bringt aber in den meisten Fällen langfristig gute Ergebnisse. Die Operation selbst dauert zwischen 60 und 100 Minuten. Grundsätzlich ist eine Operation in Vollnarkose aber auchin Spinalanästhesie („Kreuzstich“) möglich. Die Nachbehandlung durch unsere Physiotherapeuten/innen beginnt bereits während Ihres stationären Aufenthaltes.
Mit Unterstützung unseres Teams werden wir die für Sie geeignete Form, ambulant oder stationär, finden und bei der Pensionsversicherung einen Antrag auf Bewilligung einer stationären Rehabilitation z.B. im Theresienhof in Frohleiten koordinieren. Nach 3 Monaten sollte das Knie für die meisten Tätigkeiten des Alltags wieder zu gebrauchen sein. Eine Sportfähigkeit ist auch nach dem Kniegelenksersatz mit Einschränkung gegeben. Es sollten aber unbedingt knieschonende Sportarten gewählt werden. Die Funktionsdauer einer Prothese ist unterschiedlich. Man kann jedoch von einer Zeit von 10 bis 20 Jahren ausgehen, ehe ein Prothesenwechsel notwendig wird. Es ist möglich mehrere Prothesenwechsel vorzunehmen. |
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