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| Hier handelt es sich um ein Schmerzsyndrom, das vor allem bei Läufern auftritt, und daher auch als Läuferknie bezeichnet wird. Schmerzen treten vor allem deswegen auf, weil der Tractus (breitausgedehnte, sehnenartige Hülle auf Muskeln) an der Knochenvorsprung (= Epikondylus) des Oberschenkels reibt, wie ein Seil an einer Felsenkante. Dies kann vor allem bei Langstrecken- und Bergläufern aber auch bei Radfahrern bei falscher Sitzposition zu Überlastungen und Reizzuständen der Beinhaut und zur Bildung eines entzündeten Schleimbeutels führen. Das ITBS wird zwar als harmlos angegeben, die Schmerzen können aber ausgesprochen stark und stechend sein und das Laufen unmöglich machen |
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In der Akutphase helfen
Zur Einschätzung des Auftrittverhaltens beim Laufen und zur Aufdeckung von eventuellen statischen Fehlbelastungen wird von uns in hartnäckigen Fällen unbedingt eine Gang- und Laufanalyse in unserem Ganglabor empfohlen. Ein Ergebnis der Analyse ist unter anderem die Versorgung mit Einlagen z.B. bei O-Beinen oder Fußfehlstellungen. Auf alle Fälle zu vermeiden sind die Pronationsstützen, die Laufschuhe üblicherweise am Innenrand haben. Bei Radfahrern kann man nach einer Videoanalyse die Sitzposition verbessern und auch mit Einlagen in vielen Fällen Abhilfe schaffen. Wenn die Schmerzen abgeklungen sind, und man langsam mit dem Trainieren beginnen möchte, sollte man unbedingt vor dem Sport die betroffene Region des Tractus im Bereich des Kniegelenkes wärmen (entweder mit einem Thermophor - oder mit Thermosalben). Ganz entscheidend sind auch Dehnungsübungen der äußeren Oberschenkelmuskulatur. Sollten alle diese Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben, kann die Infiltration mit Cortison zu einer raschen Besserung der Beschwerden führen. |
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