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| Zwischen zwei Wirbelkörpern der Wirbelsäule befindet sich eine knorpelige Verbindung, die man als Bandscheibe bezeichnet. Diese besteht aus einem bindegewebigen, knorpeligen Außenring und dem inneren Gallertkern. Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Gallertkerns einer Bandscheibe. Hierbei kann es durch den Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen kommen. |
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| Wie bei vielen Erkrankungen steht zur Therapie eine konservative und operative Behandlung offen. Welche Therapieform zum Einsatz kommen sollte, muss immer individuell entschieden werden. 1. Konservative Therapie vom Bandscheibenvorfall Außer bei akuten, massiven Vorfällen wird zunächst konservativ therapiert.
Heutzutage wird die Indikation zur Operation nur noch zurückhaltend gestellt, da die Heilungs-Chancen durch die konservative Therapieformen sehr gut sind. In der Regel wird nur bei akuten Vorfällen neurologischen Ausfällen wie Gefühlstörungen und Lähmungserscheinungen direkt zur Operation geraten. Generell kann eine operative Therapie einen erneuten Vorfall nicht verhindern. Auch ein wucherndes Narbengewebe kann die operative Maßnahme in Frage stellen. |
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