Karpaltunnelsyndrom Op und Behandlung

Therapie

Als Eigentherapie hilft häufig ein Ausschütteln der Hand zumindest vorübergehend und bessert damit das Missempfinden der Finger.

Im Anfangsstadium  kann unter Umständen eine speziell angepasste nächtliche Lagerungsschiene Abhilfe schaffen.

Wenn es mittelfristig zu keiner Besserung der Schmerzen kommt sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden, um nicht zu behebende Schäden am Nerven vorzubeugen.

Im Rahmen der Karpaltunnelsyndrom - Operation wird für eine Erweiterung des Nervenkanals gesorgt.
 
Die Operation sollte nicht zu spät durchgeführt werden, da sonst keine vollkommene Heilung zu erwarten ist. Die große Mehrheit der Patienten erfährt nach der Operation eine Besserung der Symptome.

Bei sehr weit fortgeschrittenen Fällen kommt es trotz Operation häufig "nur" zu einem Stopp der fortschreitenden Nervenschädigung. Eine Normalisierung des Hautgefühls kann sich nicht immer einstellen.

Für den Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt von 2 Tagen notwendig. Um optimale Sichtverhältnisse während des Eingriffs zu gewährleisten empfehlen wir die Operation in Allgemeinnarkose oder Plexusanästhesie, was den statinären Aufenthalt nach sich zieht. In Ausnahmefällen ist auch eine ambulante Operation möglich.

Postoperativ wird ein gepolsterter Verband angelegt. Eine Ruhigstellung oder spezielle Nachbehandlung ist in der Regel nicht erforderlich. Es hat sich bewährt, die operierte Hand nach Entfernung der Fäden in den ersten Monaten mehrmals täglich mit einer fetthaltigen Creme zu behandeln.

Sport- und Unfallchirurgie

Unser Team operiert mit der Erfahrung aus tausenden Eingriffen am gesamten Bewegungsapparat. Für die Bereiche Schulter, Knie und Fuß sind wir besonders geschult.

Sportchirurgie Plus

Berthold Linderweg 15, 8047 Graz
T 0316 / 596 21 44
F 0316 / 596 21 45
Notfalltelefon: 0664 / 4044499